RADWECHSEL & REIFENSERVICE.

Bald ist es wieder soweit und der Radwechsel steht vor der Tür. Als zertifizierte Werkstatt bieten wir Ihnen vier verschiedene Radwechsel Pakete an. Von dem einfachen Wechsel der Räder bis hin zur Einlagerung mit Wuchten. Wählen Sie jetzt den Service, den Sie wirklich brauchen.

Was beinhaltet das Basis Paket?

Was beinhaltet das Basis Plus Paket?

Was beinhaltet das Comfort Paket?

Was beinhaltet das Comfort Plus Paket?

FRAGEN & ANTWORTEN ZUM RADWECHSEL UND REIFENSERVICE.

Die Räder sollten zweimal im Jahr gewechselt werden. Hier können Sie die Faustregel „von O bis O“ anwenden. In der Zeit von Ostern bis Oktober fahren Sie am besten mit Sommerreifen. Wiederrum fahren Sie von Oktober bis Ostern am besten mit Winterreifen. Mit dieser Faustregel liegen Sie meist richtig. Jedoch können Temperaturschwankungen einen früheren Radwechsel erforderlich machen. Die Reifenhersteller empfehlen den Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen bei Temperaturen von unter 7 Grad Celsius zu machen.
Der Unterschied zwischen Sommer- und Winterräder liegt wesentlich in der Gummimischung, dem Aufbau und dem Laufflächenprofil.

Da die Winterreifen einen höheren Anteil an Naturkautschuk haben, bleiben sie bei Kälte sehr geschmeidig. Außerdem sind die Profilrillen der Winterreifen tiefer und breiter. So können sie besser den Schnee aufnehmen und der Grip auf verschneiten und vereisten Straßen bleibt bestehen. Auf der Profilfläche der Winterreifen sind tausende winzige Einschnitte, welche auch Lamellen genannt werden. Die Lamellen verkanten sich im Schnee, Matsch und Eis und verbessern so die Haftung auf der Straße.

Die harte Mischung von Sommerreifen bleibt bei milden Temperaturen sehr flexibel und eignet sich daher sowohl für trockene als auch für nasse Straßen. Bei höheren Temperaturen verbessern die Profilblöcke die Traktion und sorgen so für optimalen Grip auf nasser und trockener Fahrbahn. Obwohl Sommerreifen den meisten Wetterbedingungen standhalten, sind sie nicht für raueres, kälteres Klima geeignet. Ihre härtere Gummimischung, die weniger Naturkautschuk enthält als Winterreifen, beginnt bei Kälte zu verhärten und spröde zu werden. Sommerreifen haben einen geringeren Rollwiderstand. Dies wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus.
Räder können sich beim Kontakt mit Schlaglöchern oder Hindernissen verformen. Dadurch wird der Schwerpunkt von Felge und Reifen ungleich um die Achsen verlagert. Tritt bei hohen Geschwindigkeiten dann die Fliehkraft auf, beginnt das Rad zu vibrieren und das Lenkrad zu flattern. Dies erhöht nicht nur den Radverschleiß, sondern verschleißt auch andere Teile des Fahrzeugs. Regelmäßiges Auswuchten hilft nicht nur den Reifenverschleiß zu reduzieren und kostspielige Folgeschäden an Ihrem Fahrzeug zu vermeiden, sondern erhöht auch Ihren Fahrkomfort und Ihre Sicherheit.
Umgangssprachlich heißt es „Reifen auswuchten“, jedoch wird genau genommen nicht der Reifen, sondern das ganze Rad ausgewuchtet. Die Unwucht wird durch das gezielte Anbringen von kleinen Gegengewichten an der Felge ausgeglichen. Nur mit der richtigen Ausrüstung lassen sich die Reifen in der Werkstatt auswuchten. Das Rad wird in eine spezielle Maschine gespannt. Diese Maschine zeigt dem Monteur das Gewicht und die Stelle, an der das Gegengewicht angebracht werden muss.
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